Ist jemand in der Lage mit Ölhydraulik das zu leisten was unsere Holzspalter und Schmiedepressen können?

Niemals wird es möglich sein mit Ölhydraulik die einfache Bauart mit den wenigen Bauteilen, das geringe Gewicht, die Wartungsfreiheit, die Verbraucherfreundlichkeit zu erreichen. Und um mit unserer Behauptung glaubwürdig zu sein, haben wir genannte unsere Produkte genau beschrieben. So laden wir Sie ein sich auf den entsprechenden Seiten schlau zu machen.

Tauchen wir nun weiter in die Welt der Klarwasserhydraulik ein.

Nicht verwechseln darf man die Klarwasserhydraulik oder auch Reinwasserhydraulik genannt mit der Wasserhydraulik. Unter Wasserhydraulik versteht man die Hydraulik die mit einer Ölemulsion arbeitet Der Ölanteil ist  mit c.a. 2%  zwar gering. aber es ist und beleibt eine Giftbrühe. Der Ölanteil hat den Vorteil der Vermeidung von Rost bei Verwendung von üblichem Stahl  und bietet zusätzlich eine Schmierung. Giftbrühe sagen wir weil neben Öl noch reichlich andere Chemikalien beigemischt sind und dienen zum Beispiel um Schaumbildung und das entstehen von Mikroorganismen zu verhindern.

Physikalische Vorteile des Wassers.

Wasser ist c.a  30 Mal dünnflüssiger als Öl und so können die Querschnitte der Bohrungen und Durchgängen wesentlich kleiner ausfallen und das bedeutet kleinere Komponenten. Allerdings darf in der Minimierung nicht übertrieben werden, denn hohe Strömungsgeschwindigkeiten können verantwortlich sein  für Kavitationsschäden. Auch solle wegen Kavitationsgefahr die Temperatur einer klarwasserhydraulischen Anlage nicht die 60 Grad C überschreiten. Weil aber Wasser viel leichter Wärme aufnimmt und abgibt und eine c.a. 2,5 Mal höher Wärmekapazität hat als ÖL, ist es technisch leicht das empfohlene Temperaturlimit ein zu halten. Weiterhin ist die Viskositätsänderung zwischen kalten und warmen Wasser für die technische Anwendung vernachlässigbar.

Wasser ist weiterhin wesentlich starrer als Öl und und so halten Zylinder fester ihre Position. Luftblasen entweichen im Vorratstank sehr schnell, im Öl hingegen bleiben sie lange in Schwebe. Schmutzteile schwimmen entweder oben auf oder senken sich zu Boden und kommen so nicht in den Wasserkreislauf.