Hochdruckreiniger vereinfachen wesentlich die ansonsten sehr teure CE-Prüfung.

Ein enormer finanzieller Aderlass ergibt sich wenn eine Maschine, das gilt nicht nur für Pressen, eine Sonderfertigung außerhalb der Serie ist oder wenn man man mit einem neuen Produkt startet. Mehr als die Herstellung der Maschine selbst kostet dann die CE Prüfung. Ins Gewicht fällt vorwiegend der E-Antrieb. Neben den in Folge beschriebenen Vorteilen der Klarwasserhydraulik an Stelle der Ölhydraulik erübrigt sich die sehr teure CE Prüfung des elektrischen Antriebes. Dies wenn das Presswasser nicht von einer wie bei ölhydraulischen Presse integrierten Pumpe kommt sondern von einem handelsüblichen Hochdruckreiniger der dann einfach neben der Presse steht. Handelsübliche Hochdruckreiniger sind bereits CE geprüft und so verbleit die Presse als ein einfaches Zubehör wie die Sprühlanze. Natürlich muss die Presse allen anderen Sicherheitsanforderungen entsprechen und CE geprüft ein, aber es entfällt die sehr teure Prüfung der E-Anlage. Und selbst die Klarwasserhydraulik stellt geringere Forderungen an die Sicherheit. So haben Schläuche kein Verfallsdatum und brauchen keine zusätzliche Ummantelung. Weiterhin haben Hochdruckreiniger den Bypass integriert und werden gegenüber den leistungsgleichen ölhydraulischen Pedanten in enormen Stückzahlen produziert und kosten zum Vergleich nur Bruchteile. Dies gilt für Hochdruckreiniger bis c.a. 20 kW. Und innerhalb dieser Leistungsklasse können gar schon einige Maschinen bedient werden. Zu erwähnen ist aber, das bei vielen KW auch viel Wärme entsteht und es bei der Ölhydraulik einer Menge Öl bedarf und einer zusätzlichen Kühlung. Bei Wasser kostet die Menge nichts und Kühlung ist auf Grund der Wärmeaufnahme auch nicht notwendig denn Wasser besitzt eine vier- bis fünffach bessere Wärmeleitfähigkeit und da reichen preiswerte Heizkörper aus der Sanitärtechnik zur Kühlung.