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Vor und Nachteile zwischen Seilwinden mit langem und mit kurzem Seil:

Der technische Kompromiss bei den tragbaren Motoreilwinden mit Stahlseil  liegt zwischen einer Seiltrommel mit wenig Seil und geringem Gewicht oder einer großen Trommel mit viel Seil und viel Gewicht. Bei tragbaren Motorseilwinden  kommen generell Stahlseile mit 5 mm Durchmesser zum Einsatz. 10 m dieses Seils wiegt c.a. 1 kg. Wenn am Ende eine tragbare Forstseilwinde merklich über 30 kg, eher schon nahe 40 kg wiegt, dann kommen wir nahe der ertragbaren Grenze um sie zu tragen. Weiterer Nachteil eines all zu langen Seiles: Die Aufwicklung sollte immer unter Last erfolgen, einfach damit sich schön sauber eine Wicklung neben der vorangehenden legt. Wird aber  das Seil vorwiegend nur wenige m ausgezogen, dann lockern sich die unteren Lagen und beim Anziehen klemmt sich das Seil zwischen den unteren Lagen. Besteht nicht die Gefahr das der zu zierende Baumstamm zurück abrutscht oder man kann ihn  diesbezüglich absichern und das Seil aushaken. dann kann man mit Verlängerungseilen arbeiten die dann nicht auf die Trommel aufgewickelt werden. Hat man ein Verlängerungsseil das nicht aufgewickelt wird dann hat man zwei Gewichte die man getrennt tragen kann und die Forstseilwinde wird leichter. Demnach ist die Forstwinden von DVA Typ VA 1122 zu wählen. Die Nennleistung ist zwar nur 1.100 kg, aber bei eingezogenem Seil hat man weniger Verlust der Zugleistung.