Wasser statt Öl in den Adern von Holzspaltern bringt ein ganzes Paket von Vorteilen.

Klarwasserhydraulik, eingesetzt wie die Ölhydraulik im geschossenen Kreislauf,  erlaubt technisch einfache und preiswerte Lösungen, die mit Ölhydraulik niemals möglich wären,  kein ölhydraulischer Holzspalter bietet auch nur annähernd Vergleichbares.

Das Warum ist leicht nachvollziehbar, und  um dies zu erklären, beanspruchen wir etwas Ihr technisches Verständnis. Wasser ist wesentlich dünnflüssiger als Hydrauliköl und erlaubt so kleinere Querschnitte in den Leistungen und in den Armaturen, und bietet  gegenüber OL die Möglichkeit einer höheren Fließgeschwindigkeit und so Arbeitsgeschwindigkeit. Unser Holzspalter Wannhart 2020 wird deshalb beneidet. Wasser hat eine wesentlich geringere Oberflächenspannung als Öl Armaturen und Anschlüsse sind so anspruchsloser ab zu dichten. Ölhydraulische Anlagen, haben sie ein gewisseres Alter erreicht, lecken irgendwo. Solche Spuren der Leckage sind leicht an älteren Baumaschinen zu finden. Honig hat zum Beispiel eine sehr geringe Oberflächenspannung und jeder Imker kann ihnen bestätigen das Honiggläser nur mit großer Sorgfalt dicht zu bekommen sind. Die Viskosität des Wassers ist bei unterschiedlichen Temperaturen immer gleich. Öl wird bei Kälte immer dickflüssiger und so gibt es im Internet Betriebsanleitungen von Hozspaltern mit den Hinweis den Spalter nicht unter 4 Grad C PLUS nicht zu betreiben. Der Grund ist, das bei solcher Kälte auf Grund der Dickflüssigkeit des Öl die Ölpumpe nicht mehr ansaugt. Unseren Holzspalter Wannhart kann man hingegen auch bei klirrender Kälte betreiben, das dann mit Beimischung von Frostschutz. Es gibt zwar Öle die tiefe Temperaturen vertragen, aber das nur dank extrem giftiger Beimengungen. Vorratsspeicher ist bei unserem Wannhart 2020 ein Mörteleimer aus dem Baumarkt. Die Ölbehälter von ölhydraulischen Holzspaltern sind hingegen aus Stahl und rundum geschlossen. Kommt Luft in den Ölkreislauf und geht die Anlage unter hohem Druck in Betreib, dann kann es zu Explosionen auf Grund des Dieseleffektes kommen. Ist schon vorgekommen. Kleine Luftblasen bleiben im Ölbehälter lange Zeit in Schwebe. Kritiker der Wasserhydraulik bringen gerne das Rosten des Stahls ins Argument. Dem wollen wir entgegnen. Es gibt ja rostfreie Stähle, Buntmetalle und Kunststoffe. Die schlechten Gleiteigenschaften des Wassers machen leicht geeignete Kunststoffe Wett.

Kann die Ölhydraulik wirklich damit punkten preiswerten Baustahl anstatt rostfreien Edelstahl einbauen zu können? Mit Nichten. Das zeigt sich gerade bei Holzspaltern. Ölhydraulische Vorratsbehälter haben ein kleines Luftventil. Steigt das Ölvolumen während des Betriebes dann muss die entsprechenden Luftmenge aus dem Behälter entweichen können und umgekehrt. So ergibt sich ein dauerndes Ein- und Ausströmen der Luft. Luft hat aber immer einen gewissen Anteil an Feuchtigkeit und wenn der Ölbehälter abkühlt dann kondensiert die Feuchtigkeit. Allmählich sammelt sich Wasser am Boden das Ölbehälters an und wird bei Inbetriebnahme des Holzspalters zuerst angesaugt und beschädigt so die Ölpumpe, die Ventile und die Zylinder. Was auf sein Auto achtet, hält im Herbst den Benzin- oder Dieseltank immer randvoll. Einfach zu vermeiden das sich Kondenswasser ansammelt. Im Herbst erleben wir oft den Tau. Und dieser Tau ist einfach nicht   anderes als kondensiertes Wasser. Und das nicht nur außerhalb von Behältern mit Luftzugang sondern auch innerhalb. Wasser im Ölkreislauf ist wohl eins der häufigsten Havarien in der Ölhydraulik. 

Warum die Bauart mit Klarwasserhydraulik einfacher ist:

Ölhydraulische Holzspalter haben für das Aus- und Einfahren der Kolbenstange alle doppeltwirkende Zylinder und zur Steuerung  braucht es dafür  Vier-Wegeventile. Reinwasserhydraulik oder auch Klarwasserhydraulik oder einfach nur Wasserhydraulik genannt,   begnügt sich hingegen mit einfachwirkendem Zylinder und zur Steuerung  reicht ein Zwei-Wegentile. Die Zylinder brauchen nämlich nur von einer Seite beaufschlagt werden, die Rückholung der Kolbenstange erfolgt   durch Federelemente wie Gummizüge oder Stahlfedern. Dank der Dünnflüssigkeit des Wassers und den übergroßen Bohrungen im Steuerblock bekommen wir traumhafte Geschwindigkeiten der Rückführung des Schubstempels. Steuerblock ist gleichzeitig Zylinderboden und so brauchen wir keine Druckschläuche vom Steuerblock zum Zylinder, eine weitere technische Vereinfachung. Einfachwirkender Zylinder, Zwei - Wegeventil, keine Druckschläuche vom Ventil zum Zylinder ergeben  merklich wenigere Bauteile gegenüber der ölhydraulischen Lösung. Was nicht ist, kostet auch nichts und kann nicht kaputt gehen.

Bezüglich Preis:

Dank der Einsparung durch die Klarwasserhydraulik können wir es uns leisten den Holzspalter Wannhat 2020 aus durchgehärtetem Stahl  mit den Handelsnamen Hardox  zu fertigen.  Und so haben unsere Holzspalter ein Gewicht  das nur Bruchteile der ölhydraulischen Holzspaltmaschinen mit vergleichbarer Leistung beträgt. Dass unsere Holzspalter trotz Einsparungen durch die Wasserhydraulik doch noch einen Preis der Oberklasse haben, hängt damit zusammen, dass die Fertigung, um die Gewichtseinsparung bis an die Grenze des Machbaren zu treiben, sehr viel Handarbeit erfordert.

Warum ölhydraulische Holzspater  wenig konstruktiven Freiraum haben.

Bei ölhydraulischen Holzspaltern ist man gezwungen die sperrige Ölhydraulik im Holzspalter zu integrieren,  was den konstruktiven Freiraum stark einschränkt und die Modulbauweise nicht zulässt.

Ölhydraulik hat vorgegebene Spaltgeschwindigkeit:

Kaufen Sie einen ölhydraulischen Holzspalter müssen Sie die Antriebsleistung  akzeptieren,  für die sich der Hersteller entschieden hat, einfach weil er  die ölhydraulischen Komponenten  mit der Holzspaltmaschine fest verschraubt sind. Sie können so dem Händler nicht sagen, Holzspalter O.K:, aber bitte mit höherer Spaltgeschwindigkeit. Weil nun unsere Antreibe dank Klarwasserhydraulik Hochdruckreiniger sind, können Sie zwischen vielen Leistungsklassen wählen. Reicht das nicht, können Sie 2 oder 3 Hochdruckreiniger parallel schalten und bekommen so die doppelte oder dreifache Spaltgeschwindigkeit, bis zu einer Spaltgeschwindigkeit die in Unfug ausartet.

Ölhydraulik verlangt den Vertrieb über den Fachhandel mit sehr hohen unnötigen Kosten:

Bei uns beantragen Sie den Service durch einen  Klick am PC.  Paketdienst holt ab und stellt zu, dies immer bei Ihnen zu Hause. Kein Teil ist so sperrig, dass es nicht preiswert per Paketdienst verschickt werden kann. Ideale Voraussetzungen für den Fernverkauf.

Kaufen Sie einen ölhydraulischen  Holzspalter beim Fachhandel, und es fehlt was, dann haben Sie das Problem wie sie das sperrige Gerät zur Reparatur transportieren.

Unabhängig von der Möglichkeit unseren Holzspalter Wannhart 2020 über den Paketdienst  zu uns zu bringen, gibt es Dank der einfachen Bauart und den wenigen Komponenten für den Kunden die elegante variante selbst Hand an zu legen. Es braucht  nur geringen technischen Hausverstand, vergleichbar mit  der Voraussetzung um  bei einer Motorsäge die Kette zu wechseln,  um  unsere Holzspalter in kurzer Zeit in alle Einzelkomponenten  zu zerlegen. Egal woran man schraubt, nur  Wasser  rinnt  entgegen.

Insiderwissen zur Ölhydraulik

Einem  Hersteller von Holzspaltern  mit Ölhydraulik  stehen  als ölhydraulischer Antrieb 3 Pumpenarten zur Wahl. Kolbenpumpen, Zahnradpumpen mit Stahlgehäuse und Zahnradpumpen mit Al-Gehäuse. Kolbenpumpen sind weitaus das Beste und Teuerste, Zahnradpumpen mit AL-Gehäuse das Minderwertigste und weitaus Billigste und obendrein mit  schlechtestem Wirkungsgrad. Zahnradpumpen mit Gussgehäuse  sind  besser und langlebiger als Zahnradpumpen mit AL-Gehäuse.  So wirbt der Hersteller von Forstmaschinen Posch, in Foren wird er teilweise als bester aber teuester Hersteller genannt, damit, dass er in seinen Profigeräten der obersten Leistungsklasse der Serie Splitmaster Pumpen mit Grauguss einbaut. Um preislich  mit anderen Herstellern  ölhydraulischer Holzspalter gleich zu ziehen,  wird vorwiegend nur die  billigste Pumpenart verwendet, also mit AL-Pumpengehäuse.

Nun etwas Technik, die den Nachteil der ölhydraulischen Zahnradpumpe erklärt. In allen Zahnradpumpen muss vermieden werden, dass sich die Zahnräder aus Stahl am Gehäuse  reiben, sei es seitlich der Zahnräder, sei es an den Zahnkämmen. Ein gewisser Schlupf muss so vom Hersteller eingeplant werden, einmal um den verschiedenen Wärmeausdehnungen der unterschiedlichen Metalle zu begegnen und dann um die Fertigungstoleranz in einem preislich vertretbaren Rahmen zu bannen, denn eine extrem präzise Fertigung hat seinen Preis. Seitlich der Zahnräder berührt sich Metall auf Metall und das ergibt immer einen Abrieb und den nennt man Verschleiß. Auch die ineinandergreifenden Zahnflanken, weil aus Kostengründen nicht geschliffen, bringen einen Metallabrieb.  Dieser Metallabrieb, und auch die  kleinsten Verunreinigungen des Öl schieben sich in die Schlupfspalten und tragen zum Verschleiß mit Teil. Natürlich ist es so, dass über den Schlupf Öl wieder zurückfließt und entsprechend ist  auch der Leistungsabfall, und statt der angegebenen Tonnen  und  der angegebenen Spaltgeschwindigkeit bekommen Sie  heißes Öl. Mit dem Öl wird auch das Pumpengehäuse heiß und dehnt sich aus, und weil wir dann seitlich bei den Zähnen einen stark erhöhten Rückfluss (der ansonsten immer vorhanden ist) bekommen, mindert dies nochmals erheblich den Wirkungsgrad, und der erhöht wiederum die Temperatur, ein Teufelskreis. Negativ beeinflusst wird der Wirkungsgrad aber nicht nur von der Ausdehnung des Pumpengehäuses, sondern obendrein noch vom Öl das durch die Wärme dünnflüssiger wird. Das Eine tritt mit dem Anderen in Wechselwirkung, die Leistung fällt und fällt. Dazu ein Hinweis, der Sie gegenüber  Öltechnik nachdenklich machen sollte: Ölhydraulische Holzspalter haben, von Ausnahmen abgesehen, zur Überprüfung des Druckes und so auch der Tonnenleistung kein Manometer eingebaut, obwohl so ein Ding für den Hersteller  höchstens nur 1 bis 3 Euro kostet. Will man was verbergen? Hochdruckreiniger haben hingegen alle ein Manometer, auch die allerbilligsten vom Baumarkt.  Es sind eben alles Kolbenpumpen, und dort entspricht die angegebene und errechnete Leistung auch der Realität, auch im Dauerbetrieb. Kolbenpumpen erlauben nie einen Rückfluss des Fluids, ob Wasser oder Öl, ansonsten sind sie kaputt. Bei Kolbenpumpen haben wir weiterhin das Phänomen, dass sich die Ventile erst nach längerem Gebrauch einschleifen, und so gehen die Pumpen im Laufe der Zeit immer besser statt schlechter. Deswegen empfehlen die Hersteller von Hochdruckreinigern nach Abschalten des Gerätes die Entlastung des Druckschlauches denn der Druck kann auch Monate verbleiben und den Druckschlauch schädigen. Kein Tropfen fließt über die Sitzventile retour. Hochdruckreiniger sind so in der Leistung, ausgedrückt in Druck und Förderleistung, leicht berechenbar und überprüfbar, und es gibt dafür auch eine Norm die nur sehr geringe Abweichungen zulässt. So leisten auch die billigen Geräte aus den Baumart was auf den Firmenschild steht, und das immer unvermindert bis das Gerät kaputt geht. Und weil Leistungsabfall unmöglich ist, können es sich alle Hersteller den Einbau von Manometern erlauben.Gibt es einen Leistungsabfall, dann nur, wenn der Hochdruckreiniger zu wenig Wasser bekommt, einfach weil der Zulauffilter verstopft ist.

Ölhydraulische Holzspalter mit Benzinmotor müssen auf hohe Touren laufen, denn es fehlt ansonsten wegen des schlechten Wirkungsgrades der Ölpumpen nicht nur an Arbeitsgeschwindigkeit, sondern auch, und dies erheblich, an Pressleistung. Langsame Touren bei der Kolbenpumpe des Hochdruckreinigers lassen zwar die Arbeitsgeschwindigkeit sinken, aber keineswegs die Druckleistung, die bleibt voll erhalten.

Hochdruckreiniger werden in Mengen produziert, wovon die Ölhydraulik nur träumen kann.  Die Verwendung von Hochdruckreinigern hat neben dem preislichen Vorteil der Massenproduktion auch noch einen weiteren preislichen Vorteil: Das 30 Mal dünnflüssigere Wasser erfordert nicht nur geringere Motorenleistung, sondern erlaubt die Verwendung kleinere Komponenten mit wesentlich geringeren Querschnitten. So kommt zum Preisvorteil der Massenware noch letztgenannter Vorteil hinzu. Würden wir unsere Scheitholzmaschien  mit Ölhydraulik bauen, also gute Ölhydraulik mit Kolbenpumpen, dann wären unsere Geräte wesentlich teurer,  hätten geringere Leistung, wären wartungsintensiver, störanfälliger, und hätten wesentlich mehr Gewicht..

Warum bei Holzspaltern für die Schummelei keine Grenzen sind, hingegen bei Hochdruckreiniger schon:

Keine Norm regelt die Leistungsangabe bei Holzspalter. Bei Hochdruckreinigern aber schon, nur Abweichungen von 5 % sind zulässig. Während ein Besitzer eines Holzspalters keine Möglichkeit hat, die Pressleistung zu prüfen, ist die Überprüfung von Hochdruckreinigern sehr einfach. Die Förderleistung kann exakt überprüft werden, man  lässt das Wasser in einen Eimer für eine Minute einlaufen. Die Gewichtsdifferenz vor und nach der Füllung gibt die Literleistung pro Minute. Nachdem man bei Hochdruckreinigern den Druckschlauch abschrauben kann, kann man ein T-Stück mit Manometer dazwischen einschrauben. Im Fachhandel relativ preiswert erhältlich.

Ölhydraulik ist nicht ohne:

Wenn Sie in den Betriebsanleitungen für Holzspalter lesen,  dann finden Sie Empfehlungen wie bei Erstinbetriebnahme gleich nach 50 Betriebsstunden das Öl  zu wechseln empfohlen wird, ansonsten einmal im Jahr. Einfach weil Öl altert oder Feuchtigkeit aufnimmt. Hydrauliköle haben zirka 20 Zusatzstoffe beigemischt. Einige Beispiel wozu: Sie sollen das Erhärten oder Erweichen der Gummiteile verhindern, das Aufschäumen unterdrücken, das Altern verzögern, die Empfindlichkeit gegenüber Hitze verringern. Durch Beimengung von Zusatzstoffen verlieren so auch Bioöle einen Teil der  Umweltfreundlichkeit.  Der Ölwechsel empfiehlt sich auch wegen der sich im Laufe der Zeit anhäufenden ultrafeinen Metallschwebeteilchen.

Wasser hingegen bleibt Wasser, und dank seiner Dünnflüssigkeit, sinken, wenn per Zufall doch vorhanden, Fremdstoffe gleich zu Boden. Unsere Holzspalter brauchen keinen Feinfilter. Es reicht ein Filter grob wie ein Teefilter.

Um sich bei Ölhavarie Haftungsansprüch fern zu halten, werden Holzspalter  von Herstellern und Händlern immer mehr mit Bioölen angeboten. Bioöle sind sehr aggressiv und machen Probleme schon beim Hautkontakt. Die Aggressivität setzt auch den Elastomeren zu, also Dichtungen und Schläuchen. Auch eine gewisse Auswahl an Metallen wird angegriffen, Probleme entstehen auch durch Verharzungen und Aufnahme von Feuchtigkeit wogegen Bioöle besonders empfindlich sind.

Wenn Sie googeln, werden Sie findig. Es gibt Betriebsanleitungen für Holzspalter die den Gebrauch bis auf Plus 4 Grad, also nicht Minus, und bis zu einer Meereshöhe von 1.000 m einschränken. Das hängt mit der Dickflüssigkeit des Öls zusammen. denn ist auf Grund der niederen Temperatur das Öl zu dickflüssig, leidet die Ansaugkraft der Ölpumpe. Damit die Ölpumpe ansaugt, darf auch nicht der Luftdruck zu niedrig sein, und deswegen die Einschränkung auf 1.000 m Meereshöhe.

So finden Sie in Betriebsanleitungen auch Hinweise, dass stehende Holzspalter zwecks Transport nicht  flachgelegt werden dürfen. Es geht nicht nur darum, dass Öl aus dem Tank laufen kann, sondern es kann auch vorkommen, dass Luft in den Zylinder eindringt. Nimmt man dann den Holzspalter in Betrieb und setzt so die Luftglocke unter Druck, dann passiert was jeden Dieselmotor antreibt. Es gibt eine Selbstzündung. So sind schon Holzspalter regelrecht explodiert.

Öl der Ölhydraulik = Kontaktgift

Während allgemeine Maschinenöle für Motoren bei Hautkontakt nicht in den Körper eindringen können ist dem bei Öle für die Hydraulik dem nicht so. Die Haut ist ein wunderbarer natürlicher Schutz und ist im Allgemeinen dicht. Nur kennt die Hautnatur nicht alles was die Chemie Heute bietet. Der Unterschied zwischen Maschinenölen und Hydraulikölen liegt in den beigemischten Zusatzstoffen. Damit mit Hydraulikölen auch bei tiefen Temperaturen gearbeitet werden kann, werden Stoffe beigemischt die das Öl dünnflüssig halten, und diese Stoffe sind das gefährliche Gift. Sehr ausgeprägt bei Ölen für Flugzeuge. Bioöle bekommen keine solche Zusätze und sind bei Unternehmen der Tiefbauindustrie unbeliebt denn Maschinen müssen vor dem Einsatz zuerst warmlaufen und das bedeutet Zeitverlust

Lebensdauer der Klarwasserhydraulik

Wer mit Hochdruckreinigern zu tun hat, lassen wir die Geräte vom Baumarkt beiseite, weiß, dass diese Geräte unverwüstlich sind, sie laufen und laufen. So laufen Hochdruckpumpen von Autowaschanlagen, die rund um die Uhr im Einsatz sind, über Jahre ohne Störung. Und wenn, dann sind nur die Dichtungen aus zu tauschen, leicht, dank der einfachen Bauart, leicht zu machen.

 Können Sie sich vorstellen, dass unsere Zylinder um so besser werden, so lange sie im Einsatz sind. Für uns ist immer wieder verblüffend, dass unsere Zylinderrohre und Kolbenstangen um so glatter werden, je länger sie im Einsatz sind. Warum dem so ist, spielt sich im atomaren Bereich ab. Mit einer Flügelfeder eines Huhns können Sie eine rostfreie Stange glattweg durchtrennen wenn sie viele tausend Jahr an der Stange sägen. Chromatome haften sich nämlich an die Feder und wirken wie Poliermittel. Also werden Zylinderrohr und Kolbenstange mit der Zeit nur glatter und die Intervalle für den Austausch der Dichtungen und Führungsringe verlängern sich.

Sanitäre Anlagen sind auch Wasserhydraulik und laufen Jahrzehnte ohne irgend eine Störung.

 

Belastung für den Hochdruckreiniger

Hochdruckreiniger werden als Antrieb unserer Holzspalter weit unter der Belastungsgrenze beansprucht, also weit unter der Belastung die sie beim Waschen erfahren. Wasser zirkuliert fortlaufend mit ganz geringen  Druck. Erst beim Spaltvorschub steigt der Druck und dann auch nur so weit, bis das Holz sich spaltet. Beim Waschen laufen die Hochdruckreiniger dauernd auf Anschlag, bei uns nicht.

Frost und Wartung

Unsere Scheitholzmaschinen   sind zur Gänze wartungsfrei, es gibt keinen Schmierpunkt. Auch bei Frost kann man nichts falsch machen und alle unsere Holzspalter kann man im Freien stehen lassen. Koppelt man den Druckschlauch des Hochdruckreinigers ab, rinnt alles aus, jegliche vorschriftsmäßige Entleerung entfällt. Einige Hochdruckreiniger lassen sich bei Frostgefahr nicht vollständig entleeren und müssen ins Warme. Unsere Hochdruckreiniger, ob mit E-Motor oder Benzinmotor lassen sich entleeren.

Solange Wasser bei Frost zirkuliert, gefriert es nicht. Und will man unbedingt bei klirrender Kälte arbeiten, gibt es immer noch Frostschutzmittel die die Natur nicht belasten. Frostschutzmittel für die Solaranlagen können über den Gully entsorgt werden. Zur Sicherheit sollten Sie, denn nicht alle Frostschutzmittel sind gleich, Installateure und Vertreiber von Solaranlagen fragen.

Bioöle sind keine Lösung

Ein großer Teil der Wälder in Deutschland sind entweder FSC oder PEFC zertifiziert, es geht um die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes, verankert in internationalen Abkommen. Diesbezüglich finden Sie im Internet reichliche Information. Es ist verboten, mit Holzspaltern mit Mineralöl in zertifizierte Wälder zu fahren, erlaubt ist die Betreibung von Geräten mit Bio-Hydrauliköl. Nur Bioöle sind noch lange nicht so bio, wie die Anbieter solcher Öle vorgeben, und dies sieht auch so der Gesetzgeber. Trotz Bioöl müssen Profis den Nachweis  über dessen  Herkunft liefern.  Dazu kommt noch eine Menge weiterer Bürokratie für Wartungsprotokolle und Entsorgungsnachweis, denn Bioöle müssen oft gewechselt werden und gelten als Sondermüll, ein Kostenpunkt, den man nicht vernachlässigen sollte. Der Gesetzgeber verlangt weiterhin, dass Profis trotz Bioöl im Walde immer eine Notfallausrüstung / Havarieset bei sich haben. Kommt trotzdem mal Öl ins Erdreich, denn nicht immer ist man schnell genug, dann  müssen Sie den Ölunfall behördlich melden und dann muss jemand die Abtragung des Erdreiches bezahlen. Damit der Kosten nicht genug: Unter den Bioölen gibt es enorme Qualitätsunterschiede, und Ventile und Pumpen können da schon mal schnell schlapp machen. Kippt mal das Öl, also wenn es von Mikroorganismen angegriffen wird und wenn aus dem Entlüftungsventil Schaum kommt, dann müssen Sie vor einer Neufüllung peinlichst mit einer Spezialflüssigkeit, die dann wieder Sondermüll ist, alles reinigen. Perfekt gelingt dies nur, wenn Sie die ölhydraulische Anlage komplett zerlegen lassen und das bezahlt Ihnen niemand.


Physik der Leistung und des Wirkungsgrades.

Errechnung der Leistungen laut Physik:

kW = Spaltgeschwindigkeit in cm / sec multipliziert mit der Angabe in Tonnen und dann geteilt durch 10.  Weil aber der Wirkungsverlust von Zahnradpumpe und E-Motor berücksichtigt werden muss, alles  dividiert durch   0,64 bei Elektromotorantrieb, wobei davon 20 % des Wirkungsverlust im Elektromotor entstehen, Rest durch die  Zahnradpumpe, Ventile und so weiter der Ölhydraulik.

Bei Benzinmotoren wird die Kraft angegeben, die an der Welle zur Verfügung steht. Daher wird in obiger Formel nicht 0,64 eingesetzt, sondern 0,8

Dazu ein Beispiel: in allen Foren im Internet werden die Holzspalter von Posch als Könige der Holzspalter angesehen.  Posch hat auch ein Modell mit Benzinmotor mit folgenden Angaben 7,2 t; Stempelvorlaufgeschwindigkeit 5,3 cm/s und Benzinmotor 4,8 KW. Das Modell  nennt sich Benzin-Holzspalter Posch  4,8 kW Spaltaxt 8 Spezial 7,2 t.

Eine Nachprüfung laut Physik ergibt  KW 4,77.   Der minimale Unterschied stammt vom Wirkungsgrad der Ölhydraulik den man nur als Näherungswert angeben kann.  Beim Holzpalter von Posch ist er demnach nicht 0,8 sondern 0,795. Also Posch gibt überaus korrekt an.

Bei Antrieben mit Elektromotor muss  man bei der Überprüfung berücksichtigen, dass bei Elektromotoren eine kurzzeitige  Überlastung bis zur doppelten Stromaufnahme eingeplant wird. Übertreibung ist,  wenn es zu einer höheren Stromaufnahme kommt.

Dazu wieder ein Beispiel von Posch: Im Internet finden Sie Profi-Holzspalter Posch Spaltaxt 8 Spezial 400 V; 7,2 t.

Vorlaufgeschwindigkeit = 7 cm/s: Tonnen 7,2;  Antrieb 4,0kW

Laut Physik  ergibt sich eine Stromaufnahme des Antriebes von 7,875 kW.

Am Beispiel von Posch erkennen wir deutlich dass  Benzinmotoren sich nicht überlasten lassen, Elektromotoren schon.

Nun dürften Sie Kenntnisse genug haben, um zu überprüfen wer bei den Angaben schummelt.  Wir sagen Ihnen schon voraus , dass viele Hersteller und Händler weit übertreiben.

Leistung der Hochdruckreiniger:

 Hochdruckreiniger kann jedermann selbst überprüfen. Die Literleistung bekommt man exakt wenn man in einem bestimmten Zeitabschnitt Wasser in einen Eimer laufen lässt und dann durch Wiegen die Wassermenge bestimmt. Hochdruckreiniger haben durchaus ein Manometer. Glaubt man ihm nicht, kann es für wenige Euro ausgetauscht werden. So sind die Angaben der Hochdruckreiniger im Normalfall korrekt. Auch lässt die Norm für Hochdruckreiniger nur Abweichungen von 10 % zu.

Zusammenhang zwischen Stromaufnahme und Leistung eines Hochdruckreinigers: Um den Strombedarf durch die Größen Druck und Förderleistung zu berechnen, gilt folgende Formel: Druck in bar multipliziert mit Förderleistung Liter / min und dann gebrochen durch 0,6 ergibt die notwendige Leistung in Watt. Allerdings den theoretischen Strombedarf  ohne Einbeziehung des Verlustes durch den Wirkungsgrad.  Tatsächliche Strombedarf ergibt sich wenn man die errechnete Leistung mit 1,3 multipliziert.