Einführung in die Welt der Wellenkraftwerke.

Um zu erfahren  was bezüglich Wellenkraftwerke weltweit so läuft oder auch nicht läuft weil nur geplant oder schlecht funktioniert  und dazu geschichtliches empfehlen wir die Portale:

http://www.apex-portal.com/ecosolutions/analysederexergie/wasser_wellenenergie_austr_bis_dk.php

https://www.buch-der-synergie.de/c_neu_html/c_06_07_d_belg_dk.htm

Selbst mit elastischen Elementen wurde bereits experimentiert:

Energietechnik: Den Meeren ihre Kraft abtrotzen - Wissen - Stuttgarter Zeitung (stuttgarter-zeitung.de)

Informativ ist weiterhin die  Master-Thesis  von Robin Ruff 

https://tuprints.ulb.tu-darmstadt.de/8086/1/Master-Thesis_Robin_Ruff.pdf

 

Videos auf YouTube.

Eine Vielzahl Videos findet man auf YouTube  unter den Suchbegriffen Wave Energy Converte oder einfach Wellenkraftwerke oder ähnlichen Suchwörtern.

 

Beinhaltet sehr viele technische Lösungen und zeigt sie mit Animation:

The Pursuit of Wave Energy -- Brian Moffat at Mindshare LA

https://www.youtube.com/watch?v=Yy5AladJwPo

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Italienisch: Kraftwerk in Gibraltar mit ölhydraulischen Zylindern und sehr komplizierte Umwandlung in Energie.

https://www.youtube.com/watch?v=gLO0R6Jqy0k

Nun eine Lösung mit Zahnstangen:

https://www.youtube.com/watch?v=7c5lVpAt4ME

Weitere verschiedene Lösung, auch eine mit Zahnstangen: 

https://www.youtube.com/watch?v=ffOHzO9Jkos

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Aus China: Ocean Energy - Wave power generation

https://www.youtube.com/watch?v=fLPm7UXceQs

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Lösung mit Luftkammer: 826-ton Ocean Energy Buoy nearing completion in Portland

 

https://www.youtube.com/watch?v=SLJxPNuCGqI

 

Die Herausforderung von Wellenkraftwerken gegenüber der Wasserkraft aus Stauseen und Strömungskraftwerken.

Wellenkraftwerke unterliegen wie Windkraftanlagen  der Laune der Natur. Strömungskraftwerke  haben es da schon besser, denn Strömungen verändern kaum die Strömungsgeschwindigkeit  und die Strömungen laufen  ohne Unterbrechung. Staudammkraftwerke  habend den Vorteil das solange die Wasserbecken genügend Wasservorrat  haben die Turbinen sehr einfach auf Grund der gleichbleibenden Wassermenge und der fast konstanten Fallhöhe leicht zu regeln sind. Staudammkraftwerke lieferten bereits vor über 100 Jahren als es noch keine Elektronik gab sauberen sinusförmigen Strom mit genauer Frequenz. Möglich machte dies die leicht regelbare Peltonturbine.

Unser Lösung für preiswerte Wellenkraftwerke.

Alte Reifen ob von Autos, ob von LKW´s , ob von Traktoren bekommt man geschenkt. Damit kann man dann  preiswerte Balge, entweder als Schwimmkörper oder Balgpumpen herstellen. Das Zusammenfügen der einzelnen Reifen  kann durch Vulkanisierung oder Verschraubung mit zusätzliche inneren Metallflangen erfolgen. 

Schwimmkörper und Balgpumpen aus Altreifen sind die Lösung für sehr preiswerte Wellenkraftwerke.

Einfach beide Enden des Balges mit einer Platte aus Edelstahl oder aus faserverstärktem Kunststoff verschließen  dann hat man schon einen Schwimmkörper. Eine zusätzliche Einbringung von leichten Füllkörpern, zum Beispiel Getränkeflachen aus PET verlangt keinen dichten seitlichen Verschluss ein Drahtgitter würde reichen. Danke der Elastizität taugen Reifen auch als Pumpbalge. Beidseitige  Verschlussplatten müssen im Gegensatz zu den Schwimmkörpern dicht sein und ein Rückschlagventil bekommen, eines gegen die Außenseite und eines gegen  die Innenseite und fertig ist die Balgpumpe. Und  solche Pumpen kann man mittels dem Auf und Ab der Wellen betreiben. Je nach Reifentyp bekommt man Drücke bis 10 bar.  Reifen verrotten im Meerwasser nicht und brauchen keine Oberflächenbehandlung.

Eine der zahlreichen konstruktiven Lösungen für ein Wellenkraftwerk.

Wie gesagt, mit Reifen kann man preiswert sei es  Schwimmkörper sei es  Balgpumpen herstellen. Drei Schwimmkörper und ein Balg bilden zum Beispiel bereits eine Pumpeinheit und diese Pumpeinheiten kann man mit weiteren verketten. Das von den Reifenbalgpumpen angesaugte Wasser wird  in  Sammelleitungen gepresst und fließt zu einem Wassermotor entweder am Strand oder auf einem Ponton. Mit den Reifenbalgpumpen kann man natürlich keine hohen Drücke erzeugen. Dies hängt von der Größe der  Balgpumpen ab. Also große Reifen für die  Schwimmkörper und kleinere für die Balgpumpen.  Wünscht man höhere Drücke dann ist es immer noch  preislich vertretbar  neu gefertigte Balge zu verwenden. Sehr hohe Drücke erreicht man mit Stahlzylindern. Also kein Wusch bleibt offen.

Andere Lösungen immer mit Reifenbalge wenn der Strand steil abfällt oder auf einem Mauerwerk..

Wellenkraftwerk unter dem Meereswasserspielgel
Pumpwerk auf einem Ponton oder an steiler Küste

Geeignete Wassermotoren.

Bei dem von uns vorgeschlagenen Wellenkraftwerken verändert sich je nach Wellengang enorm die geförderte Wassermenge und dazu braucht es Motoren die, sei es bei großer Wassermenge, sei es bei kleiner Wassermenge immer drehen, natürlich mit hoher oder niedriger Energieabgabe, das muss man in Kauf nehmen. Große Wasserschluckvolumen haben archimedische Schecken. Sind weiterhin unempfindlich wenn das Wasser in Stößen kommt. Gleiches gilt für das altbewehrte Mühlrad. Dieses hat den Vorteil, das es mit Ausnahme von etwas Stahl aus Holz, also nachwachsendem Rohstoff gefertigt werden kann und die Fertigung beansprucht wenig Energie.

Ist der Wellengang niedrig dann ist der Wasserdruck auch entsprechend niedrig und das Wasser kommt nicht mehr zu der obersten Einspeisung genannter Wassermaschinen. Ob Mühlrad oder Archimedesschraube  drehen auch wenn die Wassereispeisung unter mittlerer Höhe erfolgt. Unvermeidlich schrumpft der Wirkungsgrad mit abnehmender Einspeishöhe.  Die Schnecke der archimedischen Schraube und das Mühlrad dürfen die Wanne nicht berühren und so hat man einen Schlupf der Wasser durchlässt. Bei großer Wassermenge spielt dieser Verlust keine Rolle,  bei geringer Wassermenge aber schon.  Eine Wassermotor der genannten Nachteil nicht hat ist das Becherwerk. Becherwerke können genauso gut Energie abgeben wenn sie statt als Hebewerk als Motor verwendet.

 

 

Preiswert ist selbst das Rohrnetz.

Dank der nicht zu erwartenden  hohen Drücke braucht es auch keine dickwandigen Stahlrohre sondern es reichen dünnwandige und flexible Rohre aus PE. Sind zudem gegenüber Stahl seewasserfest. Für die  Sammelleitung kann man Rohre von ausrangierten Feldberegnungsmaschinen verwenden.

Die zwei Möglichkeiten der Energieernte.

 Die relativ langsame Drehbewegung genannter Motoren entspricht der Drehbewegung der Windkrafträder. Gleichstromgeneratoren sind deshalb Handelsware und so kann man mehrere Kraftwerke durch ein Netz verbinden und den Strom zu einem Wechselrichter führen.

Eine weitere Möglichkeit wäre das genannte Motoren eine stufenlos Kolbenpumpe antreiben die das Wasser in eine Sammelleitung presst und zu einer Peltonturbine führt. 

Gibt es stufenlose Kolbenpumpen für Meerwasser? Im Handel zwar nicht. aber bei Bedarf leicht machbar, zumal keine Platzprobleme sind. Dazu ein Video mit der Funktionsweise einer stufenlosen Kolbenpumpe.

https://www.youtube.com/watch?v=k8azJmw_fII

Kolbenpumpen können  auch einen anderen Zweck erfüllen. Das Wasser bei steil abfallender Küste in die Höhe zu pumpen  und  Speicherbecken zu füllen. 

Weiterer Anwendungsfall:

Entsalzungsanlagen benötigen Drücke für das Meerwasser von 80 bar und etwas Strom. Beides wäre nach unserem Vorschlag leicht zu kombinieren. Weltweit gäbe es dafür großen Bedarf.

Preis-Leistungsverhältnis.

Diesbezüglich dürften die von uns vorgeschlagenen Wellenkraftwerke allen bisher gepalten und laufenden Projekten weit überlegen sein. Ein Einsatz könnte  sich sogar am Bodensee lohnen.  Mit Sicherheit in der gesamten Ost- und Nordsee. Falls unserer Lösung ein schlechter Wirkungsgrad nachgesagt wird: Man muss  den Wirkungsrad im Verhältnis zu den Investitionskosten sehen.

Groß und größer ist nicht immer gleich mehr.

Während Windkraftanlagen je größer sie sind um so mehr sind sie effizienter, gilt das bei Wellenkraftwerken nicht mehr. Wellenkraftwerke  funktionieren mit Schwimmkörpern. Nehmen wir an ein Wellenkraftwerk hat einen Schwimmkörper so groß wie ein  Kreuzfahrtschiff, dann braucht es Monsterwellen um diesen Schwimmkörper zu bewegen. Je kleiner die Wellen sind um so kleinerer Schwimmkörper braucht es. So ist es sinnvoll, statt eines großen Wellenkraftwerkes  viele kleine längs der Küste zu installieren.

Ein wichtiges Kriterium ist die Langlebigkeit einer Anlage ob für Windkraft oder Wellenkraft.

 Befürworter der Windkraftwerke benützen  physikalische Erkenntnisse als schlagendes Argument um die modernen enormen Windkrafträder als sehr effizient zu beschreiben. Physik ist eine Sache, Grenzen des Maschinenbaues eine andere. Nach den Gesetzen der Physik sind die hollländischen Windmühlen aus dem späteren Mittelalter sehr ineffizient. Wirklich?  Moderne Windkraftmaschinen  haben eine Standzeit von nur 20 Jahren, dann müssen Sie abgerissen und verschrottet werde. Selbst für die Versicherungen ist nach 20 Jahren Schluss. Am Ende verbleibt eine Menge Sondermüll. Die Bauart der  Windmühlen aus dem späteren Mittelalter können mit etwas Wartung mehrere 100 Jahre zuverlässig ihren Dienst tun. So gesehen sind letztgenannte an Effizienz den modernen Windmaschinen überlegen. Woher die Befürworter  der Giga- Windräder ihre Sicherheit nehmen, das in Abständen von 20 Jahren immer alles verfügbar ist was zum Bau der Windkrafträder notwendig ist sagen sie nicht. Es fragt sie auch niemand danach.

So gesehen sind die Wellenkraftwerke nach unserem Vorschlag sehr effizient, einfach wegen ihrer Langlebigkeit. Dazu kommt die kaum vorhandene Wartungsarbeit.

Auf Grund der einfachen von uns vorgeschlagenen Lösung befassen wir uns nun näher mir den Umweltvorteilen der Wellenkraftwerke.

Das Potential von verfügbarer Energie in den Meeren ist enorm. Wellenkraftwerke liefern tagelang gleichmäßigen Strom, Wellen kommen erst nachträglich angerollt wenn schon zuvor Windkraftwerke Energie geliefert haben und dann wegen Windstille nicht mehr drehen. Deshalb wären Wellenkraftwerke nicht nur eine sinnvolle sondern vorwiegend notwendige Ergänzung zu den Windmaschinenparks in der Nordsee. Schreddern zudem keine Fische, im Gegensatz, geben Fischen einen geschützten Ort wo Fangnetze nicht gezogen werden können und wo Schiffe mit Motoren- und Schiffsschraubenlärm sich nicht nähern können. Dienen weiterhin vielen Schutz vor Raubfischen. Also ein idyllischer Biotop für die Meeresfauna. Wellenkraftwerke selbst sind lautlos, und können mit geeigneten und leicht verfügbaren Materialien wie Holz gebaut werden so das sie über viele Jahren ihren Dienst tun.  

Unser Vorschlag eines preiswerten Wellenkraftwerkes soll Allgemeingut sein.

Unsere Lösung eines einfachen Wellenkraftwerkes haben wir weder als Patent noch als Gebrauchsmuster angemeldet. Wie leben bereits gut mit unseren Schmiedepressen und Holzsaplter.

Die zwei Möglichkeiten Wellenkraftwerke mit Windkraftwerke zu kombinieren

Man kann entweder den Strom der Windkraftwerke und der Wellenkraftwerke zusammenführen oder, wenn beide Presswasser erzeugen, diese vereinen. Letztgenanntes ist allerdings nur möglich wenn beide Systeme durch stufenlose Pumpen gleiche Drücke liefern. Und dazu hohe Drücke denn  je höher der Druck ist um so kleiner fallen die Pumpen aus und lassen sich in den Gondeln der Windkraftwerke unterbringen.

Das man den üblichen mittels Zahnräder rein mechanischen Antriebsstrang durch Hydraulik ersetzen kann ist keine unmögliche Alternative, dazu dieser Pressebericht:

https://www.konstruktionspraxis.vogel.de/hydrostatischer-triebstrang-fuer-windkraftanlagen-a-280777/

Oder:

Hydraulik bringt Windenergie zum Generator - VDI nachrichten (vdi-nachrichten.com)

Zur Zeit als genannter Fachartikel erschien gab es auch in anderen Medien ähnliche Berichte. Allerdings die vollmundigen Versprechungen sollen sich nicht erfüllen.

Wir behaupten das  wenn genannter Stränge mit Wasser statt mit Öl geplant worden wäre, es hätte ein Erfolg werden können. Fluide kann man auch durch Drehgestelle führen, das beweisen Bagger. So kann der Wassermotor am unteren Ende des Turmes installiert werden und kann dort Strom erzeugen oder mit einer Pumpe Presswasser. Zum Wirkungsgrad unseres Vorschlages. Dank der Dünnflüssigkeit das Wassers würde sich ein besserer Wirkungsgrad ergeben als vorhin genannte Lösung des ölhydraulischen Antriebsstranges und die abzuführende Wärme dürfte  geringer sein.

In diesem Fall muss der Wassermotor ein Kolbenmotor sein um sehr hohe Drücke zu verkraften. Dafür hätten wir ein Patent bereit zur Anmeldung. Nur, so lange Ökodesign für Windkraftwerke nicht interessiert, hat es keinen Sinn diesbezügliche Patente an zu melden. So ist auch nicht zu erwarten das Wasser das Öl ersetzt und diesbezüglich geforscht wird.

 

Strömungkraftwerke.

Strömungskraftwerke haben gegenüber Wellenkraftwerke den Vorteil das sie kontinuierlich Strom liefern. Solche Anlagen laufen bereits. Funktionieren wie Windkraftwerke nur mit wesentlich kleineren Flügeln. Antriebsstrang  und der Stromgenerator muss in einem abgekapselten Gehäuse verstaut sein. Zur Wartung muss die gesamte Anlage über Wasser gehoben werden. Hat natürlich alles seine Kosten. 

Unser  Lösungsvorschlag ist Wasserhydraulik. Die für unsere Holzspalter und Schmiedepressen eingesetzten Zylinder können auch unter Wasser laufen und als Kolbenpumpe arbeiten. Damit kommt man auf hohe Drücke und man kann damit eine auf einem Ponton installierte Peltonturbine antreiben. Die Kolbenpumpe braucht nicht abgekapselt laufen, einfach so wie im Bild.

So  ergibt sich ein ganz einfaches Strömungskraftwerk, das  man unter Wasser leicht warten kann, keine Umweltverschmutzung ist  und auf Grund der Dünnflüssigkeit des Wasser kann die Peltonturbine auch 100 und mehr Meter entfernt am Strand oder auf einem Ponton laufen.

Zudem haben wird für Strömungskraftwerke zwei Lösungen. Eine Lösung mit Propeller und eine Lösung mit Schwenkflügel.  Die Lösung mit Propeller sehen wir als Gefahr für die Meeressäuger und brauchen dazu eine genügende Wassertiefe. Schwenkflügel dürften für Meeressäuger weniger gefährlich sein, man kann die Flügel weich polstern und sie taugen auch für seichtes Wasser.

Strömungskraftwerk mit Propeller
Strömungskraftwerk mit Schwenkflügen

Durchlaufwasserkraftwerke oder Flusskraftwerke.

Je  mehr mit technischer Raffinesse der Wirkungsgrad eines Durchlaufwasserkraftwerkes ausgereizt werden soll um so mehr muss eine künstliche Fallhöhe den Flusslauf durch ein Mauerwerk stauen. Das ist dann aber ein Eingriff in die Natur und stört die Fischwanderung. Um den Fischen doch das Wandern zu ermöglichen braucht es dann wieder bauliche Maßnahmen. Am Ende rechtfertigt die Stromernte nicht die hohen Investitionen. Meistens aber scheitern Durchlaufwasserkraftwerke am Genehmigungsverfahren eben wegen der vorgesehenen Baulichkeiten. Um keinen Eingriff in die Natur machen zu müssen gab und gibt es Versuche in Rohre einen Propeller laufen zu lassen der dann einen Stromgenerator antreibt. Ein Gitter an den Rohrenden  verhindert das Fische geschreddert werden. Ein Stromgenerator unter Wasser hat natürlich seinen Preis. Der Gleichstrom mehrerer Kraftwerke kann gesammelt zu einem Wechselrichter führen. Es stellt sich nun die Frage ob es nicht eine andere Lösung gibt. Und da kommt die von uns propagierte Klarwasserhydraulik ins Spiel. Über eine Kurbel kann der Propeller eine Hochdruckpumpe antreiben und so kann man das Presswasser in eine Sammelleitung am Flussrand führen und eine Turbine antreiben. Am kostengünstigsten wäre mit höheren Drücke zu fahren und eine Peltonturbine an zu treiben. Hohe Drücke bedeuten kleinere Pumpen und Rohre mit kleinerem Querschnitt und sparen Kosten. Für die gesamte Anlage unter Wasser braucht es gegenüber der Lösung mit Stromgenerator keine Abkapselung. 

Statt die Drehung eines Propellers durch eine Kurbel  in eine lineare Bewegung zu wandeln kann man statt des in einem Rohr verstauten Propellers Schwenkflügel die sich im Wasser wie die Flossen eines Fisches hin und her bewegen. Ob sich nun eine verhakter  Baumstamm  im Wasser bewegt oder eben genannter Schwenkflügel stört die Fische sicher nicht.

Zur Betriebssicherheit: Sind es mehrere oder viele Pumpwerke dann stört es nicht wenn einige ausfallen.

Nicht immer geht es um die Stromgewinnung. Der Zweck könnte sein Speicherbecken zu füllen.

Im Bild eine Anlage mit einer Vielzahl an Schwenkflügeln.

Ölhydraulik bei Wellenkraftwerken, war, ist und bleibt Unfug.

Wir bringen nun zwei Beispiele von Wellenkraftwerken die mit Ölhydraulik betrieben wurden und damit scheiterten. Es wäre sicher anders gelaufen wenn als Fluidum das Meerwasser verwendet worden wäre.

Es handelt sich um die beiden Wellenkraftwerke Pelamis und Oyster sie wurden schon bevor sie noch richtig liefen von den Leitmedien als vielversprechend angepriesenen.

Zu Pelamis, der Seeschlange:

Kein Originalbild sondern von uns nachgezeichnet.

Videos zum Werdegang von Pelamis und zur Funktionsweise:

Entstehung von Pelamis. Klar ersichtlich der sehr komplizierter Stahl und Maschinenbau

Pelamis Wave Power https://www.youtube.com/watch?v=S9j8Ofl64z0

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Pelamis Animation und Videoaufnahmen: Pelamis Wave Power

 https://www.youtube.com/watch?v=l3-SXFtPYe0

Zum technischen Pelamis Unfug:

Zur Funktionsweise: In den Gelenken, die die Schwimmkörper verbanden, waren hydraulische Zylinder eingebaut die bei Wellengang Hydrauliköl zu einem Ölmotor pumpten. Nur, ölhydraulische Anlagen die teilweise sogar im Meerwasser eintauchten, das war sicher keine gute technische Lösung. Weiterer Nachteil der Ölhydraulik:  Wegen der Dickflüssigkeit des Öl konnte man dieses nicht über längere Strecken pressen und so bekam jeder Schwimmkörper einen volumetrischen Ölmotor der einen Generator antrieb. Volumetrische Ölmotoren drehen je nach Ölmenge womit sie beaufschlagt werden, also  je nach Wellengang , und so  hatte man  keine konstante Drehzahl für den Generator, und das macht die Stromernte kompliziert und teuer. Hätte man statt der Ölhydraulik Wasserhydraulik eingebaut, dann hätte es keine möglichen Konflikte mit dem Meerwasser bei einer Leckage gegeben und auf Grund der Dünnflüssigkeit des Wassers hätte man das Presswasser über längere Leitungen zu einem einzigen zentralen Stromgenerator leiten können. Presswasser das die Zylinder aufsaugen kann nach dem Durchlauf durch die Turbinen ins Meer zurückfließen. Bei Ölhydraulik muss eine Rückflussleitung eingebaut sein und dazu ein Vorratsbehälter. Weiters Problem der Ölhydraulik. Öl ist gegen Feuchtigkeit sehr empfindlich. Im Vorratsbehälter steigt und fällt  dauernd der Ölspiegel und so wird dauernd Luft angesaugt und ausgeblasen. Die Meeresluft ist  nicht nur feucht sondern auch salzig. Feuchtigkeit ist bekanntlich der größte Feinde des Hydrauliköls.  Es bilden sich Säuren die alle Metalle, auch Buntmetalle angreifen. Salz dürfte dies verstärken.  Das macht  dann einen  Wechsel des Öls in kurzen Abständen notwendig und das kostet nicht nur wegen der Hydraulikölkosten sondern auch wegen der Lohnkosten. Der preiswerteste Wassermotor ist die Peltonturbine. Verkraftet problemlos wenn das Wasser in Stößen kommt und ist gegenüber Druckschwankungen und Schwankungen sehr gutmütig, einfach weil man eine Peltonturbine, eventuell  mit mehren Laufrädern die dann gewählt beaufschlagt werden, regulieren kann. Statt einer einzigen Peltonturbine können mehrere in verschiedenen Größen die Laune der Natur ausgleichen. Immer installiert an einer zentralen Stelle. 

So kam es wie es auf Grund des Unfuges mit der Ölhydraulik kommen musste: Die Kosten und Probleme stiegen dermaßen das das Projekt scheiterte. Ein schier unlösbares Problem betrifft die Wartung. Da die Zylinder beweglich gelagert sein müssen bekommen sie das Hydrauliköl über Schläuche und Schläuche für die Ölhydraulik haben im Gegensatz zu den Schläuchen für die Klarwasserhydraulik ein Verfallsdatum.  Bei Erdbewegungsmaschinen müssen die  Schläuche alle 6 Jahre ausgetauscht werden, auch wenn sie noch nicht schadhaft sind. Kaum schraubt man an der Ölhydraulik, dann kommt sofort Öl entgegen. Die Macher von Pelamis verkaufen ihr Wellenkraftwerk als Umweltprojekt, ist es aber auf Grund der Ölhydraulikwahl nicht

Viele Zylinder, ein Laufrad.

Zum Wellenkraftwerk Oyster.

Im Internet findet man teilweise  noch Bebilderungen und Beschreibungen   zur Funktionsweise. Teilweise es werden immer weiniger denn die Betreibergesellschaft schlitterte in die Insolvenz . Kurz gesagt handelte e sich um eine enorme Stahlkonstruktion eines Schwenkflügels der am  am Meeresgrund verankert von den Wellen vor und zurück bewegt wurde. Diese Schwenkbewegung wurde von enormen Zylindern des Herstellers Hunger in Deutschland in Presswasser umgesetzt und mittels Rohre an den Strand geführt und dort eine Peltonturbine antrieb. Falsch gedacht wenn Sie nun annehmen das Meerwasser gepumpt wurde. In  geschossenem Kreislauf zirkulierte eine Giftbrühe bestehend aus  aus Wasser und c.a. 5 % Ölanteil. Das machte die Anlage wesentlich komplizierter und teurer denn es brauche einen  Vorratsbehälter für genanntes Gemisch und eine Rückflussleitung zu den Zylindern. Meerwasser wäre sicher besser gewesen als ein Gemisch, aber immerhin besser als 100 % Hydrauliköl. Wäre, wäre  aber. der Unfug bekam eine Steigerung. Als  das Wellenkraftwerk Strom lieferte, glaubte man das man mit Ölhydraulik die Leistung  noch steigern könnte. Und die Wasserhydraulikanlage sollte so zu Gunsten einer ölhydraulischen Anlage weichen  und so wurde die Anlage die bereits Strom lieferte lahm gelegt und man begann mit den Umbau.  Umbau kann teuer werden, teilweise auch mehr als ein Neubau. So wäre es vernünftig gewesen das bestehende Wellenkraftwerk weiterlaufen zu lassen und damit bereits durch den Verkauf des Stroms zu verdienen und zum Vergleich ein zweites  Kraftwerk mit Ölhydraulik zu bauen. Dann hätte man genaue Schlüsse ziehen können was nun besser ist.  Alsbald entpuppten sich all die Versprechungen als Märchen denn die Kosten stiegen auf Grund der technischen Probleme dermaßen  das der Betreiber pleite ging und alles zum Stillstand kam.

Eine verkannte Chance.

Entsalzungsanlage benötigen einen Druck von 80 bar. Je nach Wellengang war das Wellenkraftwerk Oyster bis max das Doppelte ausgelegt.  So hätte am die Oyster weltweit als Entsalzungsmaschine anbieten können.

Planwirtschaft kann für Innovation hinderlich sein.

Politik hat von Technik keine Ahnung und verlasst sich auf Beratung von wem auch immer und da entscheidet wer die besseren Lobbys hat und nicht die bessere und preiswertere  Technik. Politisch finanziell geförderte Projekte kann man teilweise als Planwirtschaft sehen und da kann es leicht zu Auswüchsen kommen. Warum einfach und preiswert wenn es kompliziert und teuer auch geht? Je teurer um so mehr kann man daran verdienen. Wenn politisch gewollt, dann dürfen Projekte kosten, um so mehr wenn sie  medial für gute Schlagzeilen sorgen. Wenn dann am Ende  die Versprechen  nicht  eingehalten werden, dann wird einfach darüber nicht mehr gesprochen und niemand ist verantwortlich. Paradebeispiel hoch  subventionierter und am Ende gescheiterte Projekte waren das Wellenkraftwerk Pelamis in Portugal, auch Seeschlange genannt,  und das Wellenkraftwerk Oyster in Schottland.