Klarwasserhydraulik, die unliebsame Fluidik.

Verschwörungstheoretiker würden gleich die böse und renditegeile Ölindustrie als Übeltäter vermuten die verhindert das Klarwasserhydaulik von der Industrie akzeptiert wird, abgesehen von wenigen exotischen Anwendungen. Klarwasserhydraulik wird weder in den Fachschulen noch in den Hochschulen gelehrt. Ist wirklich die Öllobby daran schuld? Wir sagen nicht ganz.

Spärlichen sind die Presseberichte über die Klarwasserhydraulik und sie wird immer noch als exotische , kaum anwendbare und unbezahlbare Technik gesehen. Man muss wissen: Unternehmen die Klarwasserhydraulik anbieten bieten auch die Ölhydraulik an. Wie wie mit unseren Forstmaschinen  und  Freiformschmiedepressen beweisen, ist Klarwasserhydraulik preiswerter als Ölhydraulik und da kann man schon vermuten das kein Interesse besteht mit Klarwasserhydraulik den Umsatz der Ölhydraulik zu schmälern. Nun, Industriezweige wie Pharmaindustrie,  Atomkraftwerke und einige Nischenanwendungsfälle    verlangen die  Klarwasserhydrauik, ist der Preis auch noch so hoch. So ist nun mal die unternehmerischen Entscheidung: Sich selbst mit der Klarwasserhydraulik nicht schädigen und wenn danach verlangt wird, dann richtig verdienen  Damit nicht jemand mit preiswerte Klarwasserhydraulik diese Idyll stört, werden Wege gesucht und auch gefunden um in den technischen Leitmedien durch Lügen und Falschbehauptungen Stimmung gegen die Technik mit Wasser zu machen.

Gelegen kamen den Trägern des genannten Hydraulikbiotops zwei Veröffentlichungen im Industrieanzeiger aus dem Jahre 2005:

https://industrieanzeiger.industrie.de/allgemein/beregnungstechnik-liefert-ideen-fuer-wasserhydraulik/

Dort kam ich als Verantwortlicher unsere Unternehmens  zu Wort und bekam die Gelegenheit mich für die Klarwasserhydraulik ein zu setzen.

Während ich namentlich genannt werden bekommt ein anonymer Experte die Gelegenheit meine Aussagen mit Falschbehauptungen zu zerstören.

Wer nun genannter Experte sein könnten, erfährt man:

https://industrieanzeiger.industrie.de/allgemein/keine-klarheit-fuer-wasser-als-medium/

Als Insider wissen wir, das Herr Firtsche damals für Danfoss tätig war. Danfoss gehört weltweit zu den führenden Unternehmen der Ölhydraulik und bietet neben der Ölhydraulik mit dem Nessieprogramm auch Klarwasserhydraulik an.

Zu den Behauptungen des anonymen Experten im erstgenannten Artikel:

Es bleibt die Frage wessen Klarwasserhydraulik nur für Marktnischen geeignet ist. Ich lade Sie deshalb ein sich auf den Seiten von Danfoss schlau zu machen. Die Pumpen schaffen nur 160 bar und brauchen zudem ultrafeingefiltertes Wasser. 160 bar waren schon damals für hydraulische Antriebe zu niedrig und sind es heute um so mehr.

Hochdruckreiniger sind wasserhydraulische Maschinen per Exzellenz und haben generell an der Wasserzufuhr einen kleinen fingerhutgroßen Filter, weit entfernt von Feinfilterung, vergleichbar mit einem metallenen Teefilter. Und das auch nur wegen der Düse der Sprühlanze, nicht aber wegen der Pumpe. Schlammpumpen im Tiefbau sind auch wasserhydraulische Kolbenpumpen. Professionelle Hochdruckreiniger arbeiten teilweise rund um die Uhr über Jahre und brauchen zudem keine Wartung und keine Feinfilterung Leicht bezahlbar sind Hochdruckreiniger selbst bis 700 bar.