Zylinder.

 Alle Zylinder wofür wir die dünnwandigen rostfeien Innenrohre lagernd halten haben eine Hublänge von 22 cm.  Die inneren Durchmesser der Zylinderrohre: 118 mm; 147 mm: 200 mm und 250 mm. Ausgelegt sind unsere Zylinder für Drücke bis 300 bar. Dies hängt von den verwendeten Starkwandrohren ab. Auf Anfrage kann die Druckbelastungsgrenze auch erhöht werden.  

Seit der Jahrtausendwende laufen unsere Holzspalter bewährt mit Kolben mit Lederdichtung. Eine Zeitlang sind wir doppeltgleisig gefahren und haben Holzspalter mit industriell zugekauften Elastomerdichtungen ausgerüstet. Es hat sich gezeigt, Leder ist besser. Da es sich um einfache Lederscheiben mit 1,5 mm Stärke handelt ergibt sich der enorme Vorteil ,das unsere Kunden die Dichtungen selbst aus einem Stück Leder schneiden können. Lederdichtungen sind zwar nicht 100 % dicht und lassen einige Tropfen durch. Haben  aber den Vorteil das sie hervorragend gleiten und, wir können sagen, gutmütig sind, also sehr gut Fremdkörper im Wasser verkraften oder selbst bei Kratzer und Riefen am Zylinderrohr immer noch dichten.

Einbaufertige Zylinder samt Kolbenstange
Kolben mit Kolbenstange mit Elastomerdichtung. Eine einfache Lippdichtung

Damit die Schmiedepresse ein Erbstück wird.

Seit der Jahrtausendwende sind wir mit unseren Holzspaltern doppeltgleisig gefahren. Also mit zugekauften Elastomerdichtungen aus wasserbeständigem PU und mit Lederdichtungen. Lederdichtungen sind zwar nicht immer zu 100 % dicht und lassen einige Tropfen durch, sind aber wesentlich gutmütiger gegenüber verschlissenen oder gerieften Rohren. Lederdichtungen habe den entscheidenden Vorteil das Sie den Kunden unabhängig machen denn er kann genannte Dichtungen selbst zurechtschneiden.

Kolben mit Kolbenstage
Zylinder und Kolben.

Das Steuerventil.

Das Steuerventil ist mit Fußpedal. Es stellt sich die Frage wie schnell darf eine Presse auf Grund der Sicherheitsbestimmungen  mit Fußpedal laufen. Nachdem nicht wir den Hochdruckreiniger und so die Arbeitsgeschwindigkeit wählen, sondern der Kunde selbst, ziehen wir uns aus der Verantwortung und sagen es muss die Arbeitsgeschwindigkeit gewählt werden wie im jeweiligen Land zulässig. Abgesehen davon,  baut jemand selbst eine Maschine, dann müsste er in der EU eine CE Prüfung machen und solche Prüfungen können schon mal mehr kosten als die Maschine selbst. Bei uns in Italien ist es so, solange keine Arbeitnehmer mit der Presse arbeiten gilt keine Regel.

Saugventil für den Rückhub.

Damit der Kolben schnell zurückfährt sorgt ein einfaches Saugventil um das Wasser aus dem Zylinder zu entleeren. Im Grunde handelt es sich nur um ein handelsübliches T-Stück mit einer eingeschraubten Düse.

Servosteuerung, einmalig für Freiformschmiedepressen.

Das Steuerventil schließ erst zur Gänze wenn man das Pedal bis auf Anschlag nach unten drückt. Ansonsten: Der Wasserrückstau vor dem Steuerventil erhöht oder verringert sich je mehr man das Pedal nach unten drückt. Je nachdem wie hoch oder gering der Druckunterschied zwischen Eingang und Ausgang des Zweiwegeventils ist gewinnt oder verliert das Saugventil seine Wirksamkeit. So ergibt sich ein Spiel ob nun der Zylinder ausfährt, stehen bleibt oder einfährt, immer abhängig wir stark das Pedal gedrückt wird.

Die gesamte Wasserhydraulik im Überblick

Schlauch 1 holt das Wasser aus dem Wassertank, ein Plastikbehälter aus dem Baumarkt. Schlauch 2 ist der Druckschlauch vom Hochdruckreiniger zum  Saugventil und Zweiwegeventil mit Fußpedal 3. Ist das Zweiwegeventil geschlossen, dann muss das Wasser zwangsweise über einen Druckschlauch 4 in den Zylinder. Ist das Zweiwegeventil offen, dann fließt das Wasser über den Rückflussschlauch 5 zurück in Wasservorratsbehälter. Gleichzeitig sorgt das Saugventil für den Zylinderrückhub. Also das Wasser zirkuliert dauernd solange der Hochdruckreiniger eingeschaltet ist. Nur wenn das Zweiwegeventil diese Wasserzirkulation unterbricht, dann geht der Kolben hoch.

Beide Druckschläuche sind  über genormte, wie bei Hochdruckreiniger üblichen Handschraubkupplungen angeschlossen. 

Der Stahlbau unserer Presse ist sehr einfach.

Der Kolben hat ein breites Gleitelement und kann so überaus hohe Presskräfte ausnehmen. Weiterhin weil der Zylinder einfachwirkend und die Kolbenstage am oberen Zylinderausgang nicht geführt ist, kann diese taumeln. Geht die Presskraft hoch dann ist es unvermeidlich das sich bei Pressen die Gestelle verformen. Ein Problem für die Konstrukteure die die Verformung durch reichlichen Stahl in vertretbarem Rahmen halten müssen. Dieses Problem haben wir dank der Dreipunktbelastung nicht.

Hochdruckreiniger ersparen uns die für E-Anlagen aufwändige und teure CE-Prüfung

Hochdruckreiniger sind bereits CE geprüft und so  ist die Presse nur mehr ein Zubehör wie zum Beispiel eine Waschbürste.